GegenStandpunkt! in Radio Unerhört Marburg

Jeden Mittwoch um 18:30 in Radio Unerhört Marburg auf Antenne 90.1 MHz, Kabel 102.25 MHz
und als Livestream im Internet: www.radio-rum.de
(Wiederholung jeweils Donnerstags um 13:30 Uhr und 0:30 Uhr)
Außerdem jeden zweiten Freitag im Monat von 19 bis 20 Uhr
(Wiederholung am folgenden Montag um 06:00 Uhr)

Die Sendung GegenStandpunkt in Radio Unerhört Marburg bietet allwöchentlich Analysen und Kommentare zum großen und kleinen Weltgeschehen.

Eine Liste der schon gesendeten Beiträge findet sich in der Rubrik 'Texte'. Neben den von uns produzierten Eigenbeiträgen verweisen wir durch Adresslinks auf externe Radiobeiträge, die von der Zeitschrift "GegenStandpunkt" in anderen freien Radiosendern veröffentlicht wurden.

Außerdem werden wir von Zeit zu Zeit weitere aktuelle Textbeiträge der GegenStandpunkt-Redaktion auf unserer Startseite "frisch" einstellen, die dann später zum Nachlesen unter der Rubrik "Texte" neben den "Radiobeiträgen" als "Textbeiträge" archiviert werden.

Wer mit uns diskutieren möchte, komme zu unseren Veranstaltungen (siehe Termine) und/oder sende eine E-Mail an die Redaktion.

Aktuelles:

Diskussionstip

Politischer Diskussionskreis in Marburg

Haiti: Drama in (vorerst) drei Akten

Ein schweres Erdbeben tötet mehrere zehntausend Menschen sofort und zerstört das Bisschen an „Infrastruktur“ und „Ordnung“ eines Landes, das notorisch und seit vielen Jahren zu den „ärmsten Ländern der Welt“ gehört. Haiti ist nämlich ein Musterland des klassischen karibischen Hinterhofs: Nicht mehr viel zu holen dort seit dem Ende von Plantagenwirtschaft und Sklaverei, seit der Pleite auf dem Weltagrarmarkt, deshalb bitterarm und ein wenig instabil, aber im Prinzip alles unter Kontrolle. Jedenfalls keine Gefahr von Linksabweichlertum wie in Kuba oder Venezuela. Und mit den paar Elends-Flüchtlingen wird die US-Küstenwache lässig fertig. Und diejenigen, die es doch schaffen, in den USA zu landen, sind amerikanischen Kapitalisten willkommen für Lohndrückerjobs. So wird aus einer, vom globalisierten Kapitalismus unbrauchbar gemachten und für unbrauchbar erklärten Weltgegend ein „Armenhaus“ – nur einige Seemeilen entfernt von den USA.

Treffpunkt: Im Foyer der Philosophischen Fakultät (Phil Fak) beim Haupteingang, Wilhelm-Röpke-Straße 6

Termin: Donnerstag, 11.02.2010, 19:00

Nächster Termin: Semesterferien

 
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Textbeitrag

Warum ein Verein zur Förderung des Revanchismus gegen Polen und Tschechien für die deutsche Außenpolitik unverzichtbar ist

Der Streit um einen Posten für die Vorsitzende des Bundes der Vertriebenen Steinbach im Stiftungsvorstand der Vertreibungsgedenkstätte in Berlin

Um die von der Bundesrepublik dem Bund der Vertriebenen (BdV) zugestandene „Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung“ ist ein hässlicher Streit entstanden wegen eines Sitzes der BdV-Vorsitzenden Steinbach im Stiftungsvorstand. Außenminister Westerwelle hält sie für ungeeignet, den Stiftungszweck ohne Belastungen für das deutsch-polnische Verhältnis zu repräsentieren. Die Gedenkstätte soll nämlich „ausgehend vom national erfahrbaren Schicksal der deutschen Vertriebenen den Blick auch auf das Vertreibungsschicksal anderer Völker lenken, um international die Ächtung solcher menschenrechtsverachtender Politik zu erreichen.“

 
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Textbeitrag

Wenn es so selbstverständlich ist, dass jede Krise auf Kosten der Lohnarbeiter geht - wozu dann das Gejammer?

Lehren aus der Krise (I)

Krisen hat die freie Marktwirtschaft schon etliche durchgemacht und jedes Mal herrschte große Aufregung – danach wurde dann so weitergemacht wie zuvor. Diesmal behaupten die verantwortlichen Politiker und die kritischen Kommentatoren, sie hätten sogar "in den Abgrund geschaut". Mit "Abgrund" ist gemeint, dass es einen Moment lang so aussah, als ob sogar das Allerheiligste dieser Wirtschaftsordnung, das Geld, den Bach hinuntergehen könnte. Und was soll man daraus lernen? Dass unbedingt wieder die Normalität einkehren muss - nix wie weg vom Abgrund! Dass also das gewöhnliche marktwirtschaftliche Geschäftsleben, für die das Geld Dreh- und Angelpunkt ist und das in die Krise geführt hat, wieder voll in Gang kommt. So gesehen steht ein Krisenprofiteur also fest: Der Kapitalismusder soll wieder funktionieren wie gehabt. Wer vorher als Betroffener des gewöhnlichen Gangs des Geschäftslebens einige Unzufriedenheit verspürt hat, weil das Geld am Monatsende notorisch nicht reichen will oder mit der nächsten Kündigungswelle gerechnet werden muss, der darf dies angesichts viel größerer Krisenschäden vergessen und sich nach dem "Vorher" zurücksehnen.

 
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GegenStandpunkt

GegenStandpunkt 4-09

erscheint am 18. Dezember 2009

‚Change‘ in der Ostasienpolitik der USA: Obama bietet der aufsteigenden Großmacht China Mitverantwortung für die amerikanische Weltordnung an

Die deutsche Gewerkschaft hat Geburtstag: Der DGB – sechs Jahrzehnte Dienstleistung an der nationalen Arbeit

Heinz Dieterichs „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“: Ein soziologisch-geschichtsphilosophischer Neuaufguss der Utopie einer gerechteren Welt

Chronik - kein Kommentar!

Der GegenStandpunkt ist erhältlich in Marburg: Buchhandlung Elwert, Reitgasse - Buchhandlung Roppel, Am Markt - Buchhandlung Roter Stern, Am Grün - Gießen: Bahnhofsbuchhandlung

 
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